
Postkoloniale Bildungsperspektiv auf globalen Rassismus und Widerstand


Projekt
Im Bereich des Antirassismus und der antirassistischen non-formalen Bildung haben weiße Sichtweisen nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf die Bildungslandschaft in Deutschland. Globale postkoloniale Sichtweisen werden kaum in die Perspektiven einbezogen, die in Bildungskontexten und ‑methoden angeboten werden, die in der Regel opferzentriert sind.
Mit diesem Projekt wollen wir den Migrantengemeinschaften die Möglichkeit geben, diese Sichtweise zu ändern, indem sie ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in die Entwicklung innovativer Unterrichtsstrategien einbringen. Wir hoffen auch, dass wir Techniken der Machtteilung nutzen können, indem wir sie in die Entwicklung der Methoden einbeziehen, die gemeinsam entwickelt, getestet und verteilt werden sollen.

Prozess
Wir verfolgen die Entwicklung unserer Methodik durch eine Reihe von Workshops, in denen wir uns über die Geschichte des Widerstands in unseren Herkunftsgebieten austauschen, über die Folgen von Kolonialismus, Postkolonialismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung nachdenken und die nicht-formale Bildung definieren.

Materialien
Unser Handbuch “The Journey Towards Other Perspectives” (Die Reise zu anderen Perspektiven) bietet eine umfassende Navigationstabelle, die für Einzelpersonen, Organisationen oder Institutionen entwickelt wurde, die Workshops anbieten möchten, die sich auf eine Methodik stützen, die auf den Perspektiven des globalen Südens, den Strukturen des Kolonialismus und den Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung basiert. Das Handbuch kann heruntergeladen oder online gelesen werden.